«Wer mit seinen Stärken arbeitet wird stärker.» Ingo Krawiec

Pädagogisches Konzept

Die Gallenacher Schule Pratteln setzt Prima-Bildung um. Der pädagogische Ansatz geht davon aus, dass der Mensch von Natur aus gerne lernt. Mit dem Lernen wird der Wille sichtbar, die Welt zu erkunden und die Anforderungen des Lebens zu meistern. Wenn Kinder und Jugendliche in ihrem Lerneifer abgeholt und sie in ihrer ganzen Persönlichkeit gestärkt werden, können sie ihre Potentiale voll entfalten und ihr Wissen und Können zum Wohle der Allgemeinheit nutzen.

Deshalb beziehen wir die Schülerinnen und Schüler bei der Gestaltung der Schule mit ein.

Das Lernen
Bei der Lernbegleitung der Schülerinnen und Schüler achten wir auf eine gute Ausgewogenheit von gemeinschaftlichem und individuellem Lernen. Zum einen sollen sich die Schülerinnen und Schüler als Teil der Gemeinschaft fühlen können und zum anderen sollen sie die Möglichkeit erhalten, ihren eigenen Lerninteressen nachzugehen.

Die Lehr- und Lernziele
Die Förderung von personalen und sozialen Kompetenzen stellen wir in den Mittelpunkt des pädagogischen Handelns. Wer sich selber kennt und die anderen Menschen versteht, kann die Begabungen und Talente zum Wohle der Allgemeinheit besser nutzen. Ferner wirken sich ein gesunder Selbstwert und ein gutes Lernklima positiv auf das Lernen aus. Die Arbeit an der Selbst- und Sozialkompetenz sind unsere Hauptfachbereiche. Weil unsere Schülerinnen und Schüler vertieft sozial und persönlich gestärkt werden, zeichnen sie sich durch eine hohe Leistungsbereitschaft aus und erbringen sehr gute Leistungen.

Wir unterscheiden zwischen folgenden Fachbereichen:
Selbstkompetenz: Fremd- und Selbstbild / Ich in der Welt / Lern- und Arbeitsverhalten
Sozialkompetenz: Dialog / Streiten und Versöhnen / Grenzen und Freiraum
Sachkompetenz: Sprachen / Natur, Mensch und Gesellschaft / Mathematik / Musik und Gestalten / Sport

Die Schülerinnen und Schüler erwerben sämtliche Kompetenzen, die im Lehrplan 21 vorgegeben sind. Darüber hinaus erschliessen sie eigene Themenbereiche.

Der Lernweg
Um auf die Lerninteressen der Schülerinnen und Schüler eingehen zu können, bedarf es einer gezielten Lernsteuerung. Wir setzen dafür das Lernportfolio ein. In ihm notieren sich die Lernenden in Absprache mit den Lehrerinnen und Lehrern individuelle Zielsetzungen, an denen sie selbständig arbeiten. Es können sowohl fachliche wie auch soziale oder persönliche Inhalte sein.

Die Schülerinnen und Schüler lernen mit dem Lernportfolio, das eigene Lernen auf Ziele hin zu planen und umzusetzen, den Lernweg zu dokumentieren und sich selbst zu beurteilen. Neben der Selbstbeurteilung erhalten die Schülerinnen und Schüler von den Lehrerinnen und Lehrern differenzierte Feedbacks. Deshalb werden laufend Gespräche geführt, in welchen das Lernen als Prozess eingehend thematisiert wird.

Das Portfolio besteht aus  einem Lerntagebuch, der Lernmappe (Dokumentation des Lernweges), den Präsentationen und den Kompetenznachweisen (Prüfungen und Zeugnisse).

Um den Eltern einen guten Einblick in den Lernstand der Schülerinnen und Schüler zu ermöglichen, findet in jedem Quartal ein Elterngespräch statt. Dabei wird erläutert, welchen Lernstand die Schülerin oder der Schüler erreicht hat.

Die Bewertung und Beurteilung
Die Schülerinnen und Schüler erhalten regelmässig die Möglichkeit, ihre Kompetenzen zu überprüfen und zu testen. Mit Tests, Standortbestimmungen, Lerndokumentationen und Lernberichten ordnen sie ihren Lernstand ein.

Am Ende des Schuljahres schreiben sie zusammen mit den Lehrerinnen und Lehrern einen Lernbericht. Darin weisen sie die erreichten Kompetenzen aus.

Die Schülerinnen und Schüler erhalten auch die Möglichkeit, ihre Kompetenzen mit den kantonalen Checks zu überprüfen.

Die Lerngruppen
Die Schülerinnen und Schüler arbeiten in altersdurchmischten Lerngruppen von durchschnittlich 12 Lernenden. Die Kinder und Jugendlichen werden ihrem Entwicklungsstand entsprechend in ihrer Sach-, Selbst- und Sozialkompetenz gefördert. Die Altersdurchmischung ermöglicht, dass von und miteinander gelernt wird.

Die Schulstufen
Die Schülerinnen und Schüler legen ihren Lernweg in Stufen zurück. Für jede Stufe haben wir Kompetenzen formuliert. Sie entsprechen jenen der Zyklen des Lehrplans 21. Haben die Schülerinnen und Schüler die stufenspezifischen Kompetenzen erreicht, treten sie in die nächste Stufe ein. Der Übergang von der einen Stufe in die andere wird gleitend gestaltet. Je nach Leistungsvermögen können die Lernenden länger oder kürzer in einer Stufe verweilen. Die Schullaufbahn wird individuell gestaltet und ist für jede Schülerin und jeden Schüler anders. Die Stufen dienen als Orientierungspunkte.

Die Unterrichtssprachen
Im Unterricht wird Deutsch, Französisch und Englisch gesprochen. Die Lehrerinnen und Lehrer sind in vielsprachigen Unterricht geschult.

Unser Schularzt:

Dr. med. Michael Streitberg
Bahnhofstrasse 16
4133 Pratteln
061 821 88 88
dr.michael.streitberg@hin.ch